Linux: boost performance using „swappiness“

Heute habe ich einen echt ururur-uralten Laptop (ca. BJ 2005) von Lubuntu 16.10 auf Lubuntu 18.04 LTS aktualisiert. Der Laptop wird nur noch von einem „Mittelmäßig fortgeschrittenen Semester“ für Facebook-Spiele verwendet. Damit war es auch ziemlich ausgelastet.

Dann habe ich kurz gegoogelt und bin auf den Begriff „swappiness“ gestoßen. Nach kurzem Testen stellte sich heraus, dass man damit dieses alte Teil (Core2 Duo, 2 GB Ram, 120 GB SSD) doch nochmal spürbar boosten.

Um also die aktuelle Einstellung von „swappiness“ zu kontrollieren:

cat /proc/sys/vm/swappiness

Um den Wert wie gewünscht zu ändern einfach eine Zeile in der /etc/sysctl.conf anhängen (oder die vorhandene Zeile anpassen):

vm.swappiness = 10

Für das erwähnte System habe ich den swappiness-Wert auf 5 gestellt.

SQL-Server: Performance-counters

Im Zuge der Spectre und Meltdown-Patch-Orgie stellte sich ja heraus, dass diese die Perfomance der Hardware belasten. Überall waren Zahlen zu den Leistungseinbußen zu lesen/hören im Bereich von 10-20%.

In einem Artikel fand ich dazu eine kurze Liste Windows-Performance-Counters, mit denen man da messen kann bzw. die Auslastung der Server im Auge behalten kann:

  • Processor(_Total)\% Processor Time
  • System\Processor Queue Length
  • PhysicalDisk(_Total)\Avg. Disk sec/Read
  • PhysicalDisk(_Total)\Avg. Disk sec/Write
  • SQLServer:Buffer Manager\Page life expectancy
  • SQLServer:SQL Statistics\Batch Requests/sec
  • SQLServer:SQL Statistics\SQL Compilations/sec
  • SQLServer:SQL Statistics\SQL Re-Compilations/sec

Wobei hier (wie für alle Messungen) gilt:
Wenn man die Bezugsgrößen nicht kennt, dann helfen die schönsten Auswertungen nichts!

Sprich: Wer die Auslastung seiner Rechner VOR der Änderung nicht kennt, kann auch keine Aussagen über die Änderungen treffen 😉

Source:

https://redmondmag.com/articles/2018/01/30/spectre-meltdown-sql-server-impact.aspx